Kronentrenner für die Bearbeitung von Zahnkronen, Keramik, VMK, Zirkon
Kronentrenner

Kronentrenner

Arbeiten mit den Kronentrennern
von
Dental Diamanten Austria.

 

Unsere Kronentrenner bieten durch ihre optimale Schneidegeometie und Diamantierung jedem Anwender ein Optimum an Schärfe, Zuverlässigkeit und Schnelligkeit. 

Für jeden Fall das richtige Instrument.

 

Bevor Sie anfangen, sollten Sie diese Beschreibung lesen.

Bevor Sie anfangen, sollten Sie diese Beschreibung lesen.

 

 

Grundsätzlich gilt es zwei Dinge zu unterscheiden:

 

Schneidwerkzeuge mit UNBESTIMMTER Schneidegeometrie und Schneidwerkzeuge mit BESTIMMTER Schneidegeometrie

 

Unbestimmte Schneidegeometrie:

Schneidwerkzeuge wie zum Beispiel Instrumente mit Diamantenbeschichtung, Schleifpapier, Höhnen, Läppen und zum Beispiel Strahlen (Sandstrahlen) haben KEINE EXAKT definierte Schneidgeometrie.

Diese können auch nicht nachgeschliffen werden!

 

Das Schleifmaterial wird an einem Träger aufgebracht, durch Kleben oder über galvanische Verfahren. Beim Strahlen wird das Schleifmaterial mit hohem Druck auf das zu bearbeitende Material geblasen.

Das Material wird durch ein härteres Material abgetragen, die Korngröße, Geschwindigkeit und Anpressdruck bestimmen den Materialabtrag.

Rotierende Instrumente wie Diamanten erzeugen einen gleichmäßigen Materialabtrag, dabei wird das zu bearbeitende Material durch die Rotation und des Anpressdruckes des Instrumentes abgeschliffen, es entstehen quasi Materialbrösel bzw. Schleifstaub.

 

 

Bestimmte Schneidgeometrie:

Eine EXAKT geplante Geometrie wird in einen Werkstoff gefräst oder geschliffen.

Der sogenannte Schneidekeil ist konstruiert und hat den Zweck einen exakt definierten Span, vom zu bearbeitenden Material, abzutragen (wird angeschnitten). Die Form des Schneidkeiles bestimmt wie groß der Span abgetragen wird. Umdrehung, Vorschub, Anpressdruck bestimmen die Arbeitsgeschwindigkeit und den Materialabtrag.

Labor-Fräsen, Kronentrenner, Knochenfräsen, Sägen, Bohrer etc. sind alles konstruierte Schneiden.

Auch das klassische Küchenmesser hat eine bestimmte Schneidgeometrie.

Alle Instrumente bzw. Werkzeuge mit bestimmter Schneidgeometrie können NACHGESCHÄRFT werden!
Aus wirtschaftlichen Gründen werden jedoch nur sehr teure Werkzeuge nachgeschliffen.

 

THEMATIK KRONENTRENNER:

Grundsätzlich muss als erstes unterschieden werden um welche Krone inklusive Unterkonstruktion es sich handelt.

 

Wir unterscheiden klassische Kronen- und Brückenkonstruktionen welche als Unterkonstruktion ein Metallgerüst bzw. Abutment haben.

bzw. reine Zirkondioxid (Vollkeramik) Konstruktionen, bei welchen auch das Gerüst bzw. Abutment aus Zirkondioxid besteht.

 

Um nun den richtigen Kronentrenner zu finden, müssen wir noch ein wenig in die Materialkunde schauen.

 

Metallkonstruktionen werden grundsätzlich Unterschieden zwischen Edelmetall EM (Gold, Platin, etc.) und Nichtedelmetall NEM (Titan, ChromKobald, etc.)

Hier gibt es unzählige Legierungen.

Legierungen haben den Zweck, durch verschmelzen unterschiedlicher Metalle die gewünschten Eigenschaften zu erreichen (Festigkeit, Leitfähigkeit, etc.)

In der Dentalbranche kennen wir Titan, Zirkonium, Aluminium, Vanadium, Chrom, Kobald, Gold, Silber, Kupfer, Platin, etc.

Diese Metalle haben unterschiedliche Eigenschaften, wie zum Beispiel: Härte, Festigkeit, Zugeigenschaften, Biokompatibilität, Leitfähigkeit, antibakterielle Eigenschaften, etc.

Einige bekannte Begriffe:

  • NEM Titan Grade 4: biokombatibel, leicht zu bearbeiten, eher weiches Material, viele Implantan.
  • NEM Titan Grade 5 (TAV): Titan Grade 4, Aluminium, Vanadium: festeres Material als NEM Titan Grade 4, leicht zu bearbeiten, leicht toxische Eigenschaften durch Aluminium und Vanadium.
  • NEM Titan Grade 5 (TAN): Titan Grade 4, Aluminium, Niob: im Grunde wie TAV
  • EM Goldlegierung zum Beispiel Argisafe 570: Legierung aus Gold, Paladium, Silber, Zink, Zinn und Indium: Aufbrennlegierung wie Kronen und Brücken, eher weich.
  • NEM ChromKobald: Stahl, Kobald-Chrom-Molybdän bestehend aus ca. 70% Kobalt, 20-30% Chrom und Molybdän, Wolfram, Niob, Mangan oder Silizium. Dies ist ein sehr harter Stahl, der sehr korrosionsbeständig ist und kein Nickel enthält.

 

Vollkeramiken aus Zirko Dioxid, auch hier gibt es unterschiedliche Materialien mit unterschiedlichen Härten.

Wie zum Beispiel Y-TZP, Ce-TZP oder ATZ (bitte dazu das E-Mail Materialkunde lesen)

Zirkon Dioxid ist ein sehr hartes Material, welches im Grunde nur mit einem Diamanten bearbeitet werden kann.

Das der Diamant das härteste Material ist, das wirtschaftlich für die Industrie zur Verfügung steht.

(kleiner Hinweis, es gibt derzeit ein künstlich hergestelltes Material, das die Härte von Diamant übertrifft „Carbyne“. Ist jedoch noch nicht wirklich Verfügbar. http://www.haute-innovation.com/de/magazin/leichtbau/extrem-leichtes-carbyne-als-haertestes-material-der-welt.html )

 

Wie wir weiter oben schon festgestellt haben, muss das Fräsinstrument (Kronentrenner) härter sein als das zu bearbeitende Material! Also härter als Chrom-Kobald oder Härter als Zirkon Dioxid.

 

 

Kronentrennen richtig gemacht:

 

  1. Welche Krone wollen wir entfernen?
    Kronen aus Vollkeramik ( Zirko Dioxid, Y-TZP, Ce-TZP, ÄTZ)
    Kronen mit Metallgerüst
          NEM Titangerüst
          EM Goldlegierung
          NEM Chrom-Kobald

  2. Welche Instrumente brauche ich?
    Diamant für die Keramik
    Kronentrenner für das Metall

  3. Wie gehe ich IMMER vor, um schnell und effizient zu arbeiten?
    Die Keramik werde ich immer mit einem Diamanten aufschneiden.
    Metallfräser würden an der Keramik sofort stumpf werden und schließlich verbrennen (blaue Färbung)
    Ich verwende einen Diamanten für die Turbine (FG Shank) ich werde die Kühlung durch den Spray auf Maximum schalten und die Krone als auch das Instrument maximal zu kühlen. Der Diamant muss DICKER sein als der Kronentrenner! (die Kronentrenner haben einen Durchmesser von 010 mm oder 012 mm) Drehzahl laut Hersteller beachten! Durchmesser 012 – 016 mm ca. 60.000 – bis max. 100.000 Umdrehung (weniger ist mehr!)
    Nachdem ich die Keramik bis zum Gerüst (Metallunterkonstruktion) aufgeschnitten habe nehme ich den passenden Kronentrenner (entsprechend der Legierung) und trenne das Gerüst ab.
    Bei Vollkeramik Kronen (Krone und Gerüst/Abutment aus Zirkondioxid) verwende ich nur einen Diamanten.

 

Die unterschiedlichen Kronentrenner von Dental Diamanten Austria:

  • C32L.314.012 Grob, für Goldlegierungen / FG für Turbine, 15.000 – 30.000 Umdrehungen
  • C32LE.314.012 Standard für Goldlegierungen / FG für Turbine 15.000 – 30.000 Umdrehungen
  • 881.314.012 bis 016 diamentierter Kronentrenner NUR für Vollkeramik! FG für Turbine 20.000 – 60.000 Umdrehungen, starke Kühlung
  • C34.314.010 bis 012 sehr grob, für Titan und Titanlegierung, Goldlegierung / FG für Turbine 15.000 – 30.000 Umdrehungen
  • C34L.314.010 bis 012 sehr grob, für Titan und Titanlegierung, Goldlegierung / FG für Turbine 15.000 -30.000 Umdrehungen
  • C34LG.314.010 bis 012 Standard, für Stahl, Titan und Titanlegierung, Goldlegierung / FG für Turbine 15.000 – 30.000 Umdrehungen
  • C36L.314.010 bis 012 sehr grob, für ChromKobald Stahl / FG für Turbine 15.000 -30.000 Umdrehungen
  • C38.314.010 bis 012 fein, für Goldlegierungen / FG für Turbine 15.000 – 30.000 Umdrehungen
  • C38L.314.012 fein, für Goldlegierungen / FG für Turbine 15.000 – 30.000 Umdrehungen